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Towards a Grammar of Gesture:
Evolution, Brain, and Linguistic Structures
(Antragstellerinnen: Prof. Dr. Cornelia Müller, Dr. Ellen Fricke, PD Dr.
med. Hedda Lausberg, Dr. Katja Liebal)
Förderinitative Schlüsselthemen der Geisteswissenschaften
der Volkswagenstiftung
Pressetext der Volkswagenstiftung
Wir sprechen nicht nur mit dem Mund, sondern auch mit den Händen.
Gesten sind ein genuiner Bestandteil des Sprechens und der Sprache. Die Erarbeitung
von Grundlagen einer multimodalen Grammatik sowie deren neurologische und evolutionäre
Fundierung für ausgewählte Teilbereiche ist Gegenstand des interdisziplinären
Forschungsprojekts Towards a grammar of gesture: evolution, brain, and linguistic
structures. Die Schwerpunkte liegen dabei zum einen auf den Formen, Strukturen
und Funktionen redebegleitender Gesten allein, zum anderen auf der Integrierbarkeit
von Gesten in lautsprachliche Grammatikkonzepte. Die Volkswagenstiftung fördert
dieses Projekt, an dem die Disziplinen Linguistik und Semiotik (Prof. Dr. Cornelia
Müller, Dr. Ellen Fricke), Neurologie (PD Dr. med. Hedda Lausberg) und
Primatologie (Dr. Katja Liebal) beteiligt sind, über eine Zeitraum von
drei Jahren mit der Fördersumme von 975.000 Euro.
Weitere Informationen zum Forschungsprojekt Towards a Grammar of Gesture
unter www.togog.org.

Meilenstein I. Von links nach rechts: Hedda Lausberg, Cornelia Müller, Ellen Fricke, Katja Liebal. Foto: Klaus Siebahn, Güstrow.